Schola der Seelsorgeeinheit Linkenheim-Dettenheim

Die Schola

Leitung:
Jürgen Stehle

schola@linkenheim-dettenheim.de

Die aktiven Sängerinnen und Sänger (Stand: April 2013)

Frau Manz – Frau Meyer – Frau Stehle – Frau Stindl – Elisabeth Jung – Katharina Jung Herr Jung - Herr Lang – Herr Stehle – Herr Stindl – Herr Westhoff – Herr Zorn

Organistin:
Gabriele Wittek

Schola ist die Kurzfassung des Begriffs Choralschola.
Eine Choralschola (lateinisch: schola cantorum, „Singschule“) ist ein Chor, der vor allem den einstimmigen gregorianischen Choral singt. Oft besteht eine Choralschola nur aus Männern, es gibt aber auch gemischte und nur mit Frauen besetzte Choralscholen.
Ursprünglich sangen Choralscholen a cappella (ohne Begleitung). Seit der gregorianische Choral jedoch nicht mehr so weit verbreitet ist wie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wird zumindest das Ordinarium (das sind die festgelegten Teile der katholischen Messe) des Öfteren von einer Orgel begleitet, um insbesondere den Gesang der Kirchengemeinde zu unterstützen.

Die Choralschola Maria Königin wurde 1988 gegründet aus dem Kreis der Ministranten. Die Initiative ging von Torsten Ret aus. Bei Pfarrer Bernhard Weber und der Organistin Gabriele Wittek fand er sofort große Unterstützung und Zustimmung. Er leitete die ersten Scholisten Friedrich Henle, Andreas Fröhlich, Andreas Lang und Thomas Philipp. Zuerst sangen sie die Karmette, wobei die Klagelieder des Jeremias eine große Herausforderung waren. Die geistliche Atmosphäre und die spirituelle Tiefe der vielen folgenden Gottesdienste, die Beschäftigung mit Gregorianik und der Kirchensprache Latein brachten den jungen Scholisten einen neuen Zugang zu Glauben, Kirche und Liturgie.
Die Verkündigung und die Bereitschaft, zur Ehre Gottes zu singen sind die Schwerpunkte der Schola.
Mit der Zeit wurde die Schola zu einem festen Bestandteil der Gottesdienste und fügte sich liturgisch in das Kirchenjahr ein. Mit den Jahren wechselten die Scholamitglieder aus schulischen und beruflichen Gründen, aber es blieb eine Männerschola.

Folgende Auftritte sind hervorzuheben:

Ursprünglich nur für Männer gedacht wurde die inzwischen erfahrene Schola bei Amtsantritt von Pfarrer Feger im Jahr 2008 um Frauenstimmen ergänzt.
Besonders die Psalmtexte verlangen ein sorgfältiges Proben der Töne und der Textsicherheit. Psalmen sind das älteste Liedgut der katholischen Kirche, welches in Klöstern im Stundengebet seinen festen Platz hat. Schon König David begleitete sie mit seiner Harfe. Die Scholisten erhalten Einblick in diese Glaubenswelt.

Nachdem Andreas Fröhlich, der Nachfolger von Torsten Ret, aus beruflichen und privaten Gründen im November 2008 die Schola verlassen musste, übernahm Jürgen Stehle die Leitung.
Zusammen mit Pfarrer Feger sucht die Organistin Gabriele Wittek das passende Liedgut aus, ob zur Osternacht oder für Weihnachten. Das Kirchenjahr bietet auch musikalische Abwechslung. Die Schola übernimmt dabei gerne die festen Teile der hl. Messe und darüber hinaus noch einiges an anderen Liedern.

Von Anfang an gibt Frau Wittek nach jeder Scholaprobe Kuchen aus. Dabei stehen die Scholamitglieder noch etwas zusammen und unterhalten sich. Sie sind in den langen Jahren eine sehr gute Gemeinschaft geworden, die zur Ehre Gottes singt, und dabei auch für sich selbst etwas mit in den Alltag nach Hause nimmt.

Wenn Sie auch gerne mitsingen möchten:

Jeden Donnerstag ist in der Kirche „Maria Königin“ in Linkenheim Probe um 20 Uhr, bei der wir SIE gerne begrüßen würden!!!!!

Neuigkeiten:

Das 25- jährige Bestehen unserer Schola

Am Karsamstag 1988 wurde die damalige „Choralschola“ unter dem heutigen Pfarrer Torsten Ret und anderen Ministranten zusammen mit unserer Organistin Frau Wittek gegründet. Beeindruckend war bereits schon damals, dass „junge Buben“ bereit waren, mit ihrem Gesang bei der Liturgie mitzuwirken. Heute besteht die „Schola“ aus Mädchen, Frauen und Männer, die Ihrem Leitsatz nach wie vor treu sind: „Singen zur Ehre Gottes!“ Unsere Seelsorgeeinheit (SE) darf sicherlich stolz sein, eine Schola zu haben, die mit Psalmen und Chorälen die Gottesdienste musikalisch mitgestaltet. Mittlerweile geht unsere Schola für die ganze SE auch neue Wege mit Meditationen in den Kirchen „Maria Königin“, „St. Pankratius“ und „St. Michael“. Diese werden bereichert mit Texten, Psalmen, Liedern und meist auch noch mit praktischen Dingen zum Thema, die wir gemeinsam mit allen Meditationsbesuchern vor Ort erstellen. Dies kann auch eine bereichernde Erfahrung sein, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und Gott in seinem Leben Raum zu geben. Nun feiert unsere Schola Ihr 25- jähriges Bestehen im Festgottesdienst am Ostermontag 2013 um 11 Uhr in der Kirche „Maria Königin“. Dazu laden wir alle ganz herzlich ein. Js

Schola feiert 25-jähriges Bestehen

Foto: kab

Im Festgottesdienst am Ostermontag feierte die katholische Seelsorgeeinheit Linkenheim-Dettenheim in der Kirche „Maria Königin“ das 25-jährige Bestehen der Schola. Diese sang im Chorraum der Kirche das Kyrie und das Sanctus aus der „2. Choralmesse de Angelis“, den Psalm 89 „Von der Huld des Herrn will ich ewig singen“, das Alleluja von Mozart und ein Lied zur Besinnung nach der Kommunion. Außerdem lasen Scholamitglieder die vom ihrem Leiter, Herrn Stehle, formulierten Fürbitten. Pfarrer Feger hob in der Begrüßung und in der Predigt die Bedeutung der Schola für das Zusammenwirken in der Gemeinde hervor. Nur in der Gemeinschaft ist Glaube erfahrbar. Nach dem Gottesdienst würdigte er besonders das Engagement der Organistin, Frau Wittek, die vor 25 Jahren junge Männer zu einer Schola zusammengerufen hat. Inzwischen wurde die Männerschola zu einer gemischten Schola, die jetzt aus 13 Mitgliedern besteht. Pfarrer Feger überreichte zum Dank und zur Anerkennung 25 Flaschen Wein. Geplant ist als nächstes eine Meditation Ende Juni in der Kirche St. Michael in Rußheim. jw

Erster Scholaausflug der Seelsorgeeinheit Linkenheim-Dettenheim
Nach langer Vorausplanung und einigen kurzfristigen Änderungen machte sich die Schola zu ihrem 1. Ausflug in der 24jährigen Bestehenszeit am Sonntag, 14.10.2012 morgens um 7 Uhr auf dem Weg nach Waldbronn-Busenbach. Pfarrer Thorsten Ret, der Gründer der Schola, ist unter anderem dort als Seelsorger tätig. Den um 8.45 Uhr stattfindenden Gottesdienst bereicherte die Schola mit einigen Liedern. Wir wurden herzlich empfangen und eingeladen, gerne wiederzukommen. Anschließend führte uns unser Weg nach Ettlingen. Nach einer kurzen Kaffeepause, die der Vater unseres Scholaleiters, Jürgen Stehle, und Hermann Maisch ausrichteten, wurden wir von zwei Pfarrgemeinderäten aus Ettlingen in der Kirche St. Martin empfangen. Gabi Seifried und Volker Matheis gestalteten eine sehr abwechslungsreiche Führung, wobei uns das Deckengemälde sehr umfangreich erklärt wurde. Auch das unterirdische Römerbad konnten wir besichtigen. Vergelt´s Gott! Gabriele Wittek, unsere Organistin, genoss es auf der dortigen Stiefell Orgel zu spielen und begleitete uns abschließend für ein Marienlied an dieser Orgel. Auch hier wurden wir mit der Einladung zur Gottesdienstmitgestaltung verabschiedet. Um 12.30 Uhr erwartete uns ein schmackhaftes Mittagessen im nahe gelegenen Restaurant „Kreuz“. Anschließend teilte sich unsere Schola um einen Krankenbesuch bzw. einen Spaziergang durch Ettlingen zu unternehmen. Im Schlosshof durften wir noch einer Darbietung der Bürgerwehr beiwohnen. Es war sehr interessant. Zum gemütlichen Abschluss trafen wir uns nochmals alle zusammen bei Familie Waldenmaier in Ettlingen. Es war für alle ein sehr gelungener Ausflug und wir waren uns einig, dass wir auf den Nächsten nicht mehr so lange warten. Gute Besserung unserem Daheimgebliebenen.

Bilder aus der Kirche St. Martin in Ettlingen:

Deckengemälde Kirche St. Martin in Ettlingen
Deckengemälde Kirche St. Martin in EttlingenAltarraum Kirche St. Martin in Ettlingen